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Die Burgarbeiter

Die Burgarbeiter haben an den vergangenen  Sonnabenden kräftig zugepackt, damit möglichst bald die Wohnung der Familie Gerdes eingerichtet werden kann. Während im und am Turm gemalt, gesägt, geschraubt und geschaufelt wird, feilt das Team „Turmführer“ an seinem Programm. 

LICHT UND FARBE

Die passenden Lampen für den Turm.

Der Burgturm ist eine wirkliche Schönheit geworden. Aber irgendetwas fehlte ihm noch. Es dauerte eine Weile, bis uns ein Licht aufging: Türme müssen leuchten! Seit vergangener Woche schimmern nun von Sonnenuntergang bis Mitternacht ein warmes Licht in den Fenstern ganz oben im Turm. Aber wir haben uns nicht nur um Licht, sondern auch um Farbe gekümmert  – und vieles andere. Die „Burgarbeiter“ haben am Sonnabend den früheren Kiosk am Eingang gestrichen, die Butzen im Turm und die Speisekammer aufgemöbelt und sich um den Schrank in der Stube gekümmert.

Es leuchtet ... von Sonnenuntergang bis Mitternacht.
Die Butzen bekommen neue Unterkonstruktionen.
Der frühere Kiosk am Eingang zum Burggelände ist jetzt frisch in Farbe.
Sägen, hämmern, schrauben - die "Burgarbeiter" waren sehr fleißig.
... und wenn noch Farbe übrig ist, malen wir unsere Tische neu.

TURMFEGEN

Nach der langen und unwillkommenen Corona-Zwangspause konnten wir am vergangenen Sonnabend endlich wieder an die Arbeit. „Turmfegen“ stand an und wahrlich, es war dringend nötig. Die tapferen Fegerinnen und Feger kehrten ganze Berge von feinem Staub, Steinbröckchen und Holzschnipselchen zusammen. Man konnte fast den Eindruck haben, als sei hier seit seit 523 Jahren kein Besen geschwungen worden. Fegerinnen und Feger hätten angesichts der Staubwolken freiwillig und auch ohne Corona-Vorschriften die Regeln für Abstand und Maskenpflicht eingehalten.

In der wohlverdienten Pause gab es Brötchen, die von der Bäckerei Ripken gespendet wurden. Gegen Mittag war der Turm sauber und alle Mitwirkenden waren sehr eingestaubt.

Das dürfte das erste und letzte Turmfegen gewesen sein:  Der Vorstand des Burgvereins beschloss gleich an Ort und Stelle in einer improvisierten Vorstandssitzung, dass schnellstens Staubsauger angeschafft werden. 

Der Burgverein kann jetzt, wo der Turm sauber und Corona langsam auf dem Rückzug ist, mit der Einrichtung des Museumsturms beginnen. Wie bereits bekannt, wird in der ersten Ausbaustufe im Erdgeschoss die Wohnung des Amtspedells Johann Andreas Gerdes nachempfunden, der hier im 19. Jahrhundert mit Frau und 11 Kindern lebte. Seine Tochter Auguste hat dieses Leben in ihren Erinnerungen festgehalten. Diese Erinnerungen bilden die Basis für die geplante Ausstellung. 

Die Corona-Pandemie hat leider unseren Zeitplan völlig über den Haufen geworfen. Der Burgverein hofft trotzdem, zumindest den ersten Teil des Museums noch in diesem Jahr der Öffentlichkeit zeigen zu können.

Frühstück mit Aussicht

Die Arbeiten am Museumsturm laufen derzeit wegen der Corona-Pandemie auf Sparflamme. In einem Patenprogramm kümmern sich Mitglieder des Burgvereins um einzelne Projekte im Turm: Das Gefängnis wird wieder bewohnbar gemacht, die alten Teller, Tassen, Töpfe und Pfannen werden begutachtet und gesäubert, Schränke und Truhen werden aufgemöbelt, die Butzen werden hergerichtet, die Turmuhr wird zum Ticken gebracht – es gibt viel zu tun. Natürlich achten wir auf die Corona-Regeln: Wir gehen nur mit zwei oder drei Mann gleichzeitig in den Turm und arbeiten mit Maske und auf Abstand. Die Bäckerei Ripken, die unseren Verein von Beginn an großzügig unterstützt, ist auch diesmal wieder dabei: Die Helfer bekommen ein kostenloses Frühstück spendiert.