Das sichtbare Zeichen, dass die Saison zu Ende ist: Der Platz vor dem Turm ist verwaist. Von Ostern bis Ende September steht hier die Napoleon-Kanone, jetzt ist sie im Winterlager.
Anfang Oktober heißt es für die Burgarbeiterinnen und Burgarbeiter noch einmal zupacken. Die Kanone muss ins Trockene gebracht werden. Fünf Mann braucht es schon, um das gute Stück ins Rollen zu bekommen. In den nächsten Monaten werden die Burgarbeiter ihren Anstrich ausbessern. Auch im Turm gibt es noch einiges zu tun, bevor das Museum in die Winterruhe geht. Das Stroh aus dem Bettzeug wird entsorgt, die Laken werden ordentlich gefaltet und kommen ins Trockene. Der Turm ist im Winter kalt und feucht, deshalb wird auch die historische Kleidung aus der Wäschekammer geborgen. Und schließlich müssen auch die Bücher ins Trockene gebracht werden. Erst dann kann der Turm abgeschlossen werden.