Die Feste Stickhausen entstand im 15. Jahrhundert. Von den Hamburgern zum Schutz ihrer wirtschaftlichen Interessen gegründet, stand sie ständig im Mittelpunkt der Grenzkriege zwischen Ostfriesland und Oldenburg und erlebte immer wieder wechselnde Besatzungen. Als Ostfriesland 1744 an Preußen fiel, verlor sie ihre Bedeutung und wurde geschleift. Bis ins später 19. Jahrhundert diente sie als Sitz der Verwaltung des Alten Amts Stickhausen. Nach dessen Auflösung wurde sie 1898 in private Hand verkauft. Im Jahr 2019 erwarb die Samtgemeinde Jümme die Burg, deren markantes Wahrzeichen, der Burgturm, 2020 aufwändig restauriert wurde. Er dient heute als Museum.

Die Skizze stammt aus der Broschüre "Im Spiegel der Jahrhunderte - Abriss über die geschichtliche Vergangenheit des historischen Grenzortes Detern"