17. August 2026 – Vor einem Jahr haben wir einen Schritt in die digitale Welt versucht: Neben unserem Burgmodell im dritten Stockwerk hatten wir ein Tabletcomputer aufgebaut, auf dem die Geschichte der Burg Stickhausen von ihrem Bau bis in die Jetztzeit auf zehn Seite dargestellt wird. Oder besser gesagt: dargestellt wurde. Denn seit diesem Wochenende ist das Tablet verschwunden, wir sind aufs Analoge umgestiegen.

Wir hatten gehofft, dass wir mit dem Tabletcomputer junge Besucher animieren, sich mit der Geschichte der Burg zu beschäftigen. Aber das war ein Trugschluss. Wir haben beobachtet, dass die allermeisten Kinder und Jugendliche (und auch viele Erwachsene) zwar begeistert auf dem Tablet hin- und herwischen. Aber gelesen wurde nur sehr selten. 

Deshalb versuchen wir es jetzt analog: Seit diesem Wochenende vermitteln wir die Geschichte der Burg auf zehn Klappkarten. Die muss man sorgsam umblättern. Diese Tätigkeit – so ist unser erster Eindruck – reizt anscheinend dazu, stehen zu bleiben, sich etwas Zeit zu lassen und die Texte zu lesen. Was uns freut. 

Hier muss man noch mit der Hand blättern.